Udi Aloni Retrospective: Kashmir: Journey to Freedom / Left
BABYLON

Évènement indisponible.

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Du 18/11/2017 15h30 au 19/11/2017 18h00/strike>

BABYLON
Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 Berlin
Germany
Sa, 18. November 2017
15:30 Kashmir: Journey to Freedom / Left
So, 19. November 2017
16:00 Kashmir: Journey to Freedom / Left
Kashmir - Journey to Freedom USA / ISR 2008, R: Udi Aloni, 72 Min, OmU
Mahatma Gandhi beschrieb Kaschmir einmal als strahlendes Licht in einem Meer der Finsternis. Viele Jahre wurde das Land von der friedlichen Koexistenz unterschiedlichster Religionen und Kulturen geprägt. Heute ist Kaschmir ein Land des Terrors und der Verzweiflung mit dem höchsten prozentualen Anteil von Soldaten in der Geschichte des Landes, ständigen Überfällen, allgegenwärtiger Gewalt und Missachtung der Menschenrechte.
Nur auf den ersten Blick wirkt dieser Dokumentarfilm wie ein Solitär im Gesamtwerk von Udi Aloni. Tatsächlich bleibt sich Aloni in seinem Bestreben, als Jude solidarisch mit friedvollen Muslimen zu sein, treu. Zusammen mit dem aus den USA zurückgekehrten Kashmiri-Amerikaner Usmaan Raheem Ahmad blickt er auf die konfliktreiche Kaschmir-Region und die Jammu Kashmir Liberation Front. Yasin Malik (*1966), Anführer der JKLF und früherer Soldat, begibt sich auf einen gewaltlosen Friedensmarsch durch die Region. In Malik Sajad, einem 19-jährigen Cartoonisten, findet Aloni einen beeindruckenden Vertreter der jungen Generation. Auch mit diesem Film machte sich Aloni Gegner: Indien verbot ihm die Einreise.
Yasin Malik, Führer der Jammu Kashmir Liberation Front: „Die Suche nach Frieden und Gerechtigkeit ist für die Menschen in Indien, Pakistan und Kaschmir längst zu einem Kampf gegen die reale Bedrohung der nuklearen Katastrophe geworden (…) Die Wurzel der Spannungen zwischen Indien und Pakistan liegen in Kaschmir. Anstatt der ewige Brandherd zwischen den Erzrivalen Indien und Pakistan zu sein, sollte Kaschmir die Brücke zum Frieden sein.“
Teaser: www.youtube.com/watch?v=XrLdSyjImsY
Once described by Mahatma Gandhi as “a pillar of light in a subcontinent lost in darkness,” Kashmir has become a land of terror and despair, its people suffering under the strain of constant violence and human rights violations.
This film tells the story of a new generation of young Muslim Kashmiris who, after years of armed resistance, decided to lay down their arms and start a nonviolent resistance movement in the hope of finally achieving peace and independence. They strive for a renaissance of the Kashmiri tradition of religious and ethnic coexistence, inspired by Sufi culture and the spirit and history of Kashmir.
In a rare look at the region, Udi Aloni filmed his protagonists as they launched their new struggle. Finally refused re-entry by the Indian government, Aloni was forced to tell the rest of this story far from the land and people he had come to admire.
Left 1996, R: Udi Aloni, Shimon Azulay, 51 Min, OmU
In „Left“, ursprünglich Teil des Ausstellungsprojektes „Re-U-Man“ im Metropolitan Museum of Art in New York, halten Udi Aloni und Shimon Azulay den israelischen Wahlkampf fest, aus dem erstmals der Hardliner Benjamin Netanjahu siegreich als Ministerpräsident hervorgeht.
Aloni spricht mit den arabischen Bürgern Israels, interviewt den arabisch-israelischen Politiker Azmi Bishara (*1956), der an der Humboldt-Universität in Berlin studierte, 1996 Knesset-Abgeordneter wurde und 2007 Israel verließ.
Teaser: www.youtube.com/watch?v=RIQhiitllOg
Source: www.facebook.com